Von Chicago, IL nach Springfield, IL

Der Startpunkt unserer Reise liegt in Chicago, Michigan Ave Ecke Adams St., wobei dies nicht den ursprünglichen Ausgangspunkt der alten Route 66 markiert. Durch Veränderungen der Stadtplanung bzw. Straßenführung in Chicago wurde dieser immer wieder verändert.

Die ersten Kilometer aus Chicago hinaus, gehören wahrlich nicht zu den Höhepunkten der Strecke und so sind wir bis nach Joliet dem Interstate 55 gefolgt. Ab Joliet lohnt es sich die Strecke abseits des I55 zu fahren - teilweise sind dies noch die originalen Abschnitte der alten Route 66, teilweise eine parallel zum I55 führenden Servicestraße.

Kleine verlassene Orte, Maisfelder bis zum Horizont und grüne Prärielandschaften wechseln einander ab und bieten dem Auge eine schöne Abwechslung. Das erste, wohl typische Zeichen der Route 66 taucht dann in Wilmington auf. Der Gemini Giant,  eine knapp 10 Meter große Figur mit Weltraumhelm, machte einst die Reisenden auf den Launching Pad Diner aufmerksam.

Heute ist dieser Diner geschlossen und dennoch legen Reisende einen Stop ein - nicht um sich zu stärken - vielmehr um ein Bild zu schießen, um den Daheimgebliebenen das erste skurile Urlaubsbild zu zeigen. Selbstverständlich haben auch wir diesen Stop eingelegt.

Eigentlich sind es aber die vielen Kleinigkeiten am Straßenrand, die das Gefühl, auf einer langen und großen Reise zu sein, aufkommen lassen.

Chicago, IL

Startpunkt unserer gemeinsamen Reise ist Chicago - The Windy City.

Beeindruckend gegensätzlich präsentiert sich diese Stadt. Sie kommt als große Metropole mit einem Hauch venizianischem Charme, riesigen Wolkenkratzern, Glamour und sichtbarer Armut daher.

Besonders faszinierend - die Stadt liegt direkt am Westufer des Michigansee. Im Winter häufig zugefroren, kann man sich im Sommer herrlich von der Gluthitze der Stadt abkühlen.

Besonders schön könnt ihr die Stadt vom Wasser, dem Chicago River,  aus entdecken. Die Perspektive und das Gefühl von einem Stadtfluss die Metropole zu entdecken, ist etwas ganz besonderes.

Im Zentrum der Stadt, auch "The Loop" genannt, kommt das Chicago Feeling der 1920iger Jahre immer noch auf. Im Kreis und daher The Loop genannt, durchzieht die Stadtbahn oberhalb der Straßen der Stadt, einmal das innere Zentrum. Hier liegt auch der offizielle Startpunkt der Route 66.

Besonders ans Herz möchte ich Euch einen kleinen Abstecher in den Luire Garten legen. Dieser liegt im Millenium Park und ist eine wunderschön gestaltete urbane, grüne Oase. Genau der Richtige Ort für ein Mittags-Picknick und Erholung vom Großstadtlärm.

Gut erholt könnt ihr dann einen Shopping Rundgang auf der Magnificant Mile starten - die Einkaufsstrasse in Chicago. Auch hier gibt es jede Menge Abwechslung - neue glitzernde Geschäfte, große Geschäftsgebäude und dann, mittendrin und gegenüber vom John Hancock Center, steht, winzig klein, die Fourth Presbyterian Church.

Wusstet ihr eigentlich, dass Ray Kroc in De Plaines, einem Vorort von Chicago am 15. April 1955 die erste McDonalds Filiale der USA als Franchiseunternehmen eröffnete? Und die Filiale existiert noch heute!

Und sonst? Richtig nett sind auch die westlich gelegenen Vororte, wie zum Beispiel Oakpark. Schön kleinstädtisch mit tollen Parkanlagen, kleinen Geschäften und superschönen Neighborhood Siedlungen.

Ich könnte hier noch so viel mehr über Chicago und die Sehenswürdigkeiten, wie Willis Tower, John Hancock Center oder dem Navy Pier schreiben.

Wir wollen aber unser Ziel nicht aus dem Auge verlieren und das liegt gute 3.200 Kilometer entfernt im Westen. Los gehts auf die erste Etappe, nach Springfield, IL.